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Foto: WILA Bonn

Meilenstein bei „Grün statt Grau“ – erstes Unternehmensnetzwerk geht an den Start

Bei einer Pressekonferenz weihte das Remscheider Gewerbegebiet Großhülsberg sein neu gegründetes Netzwerkes für ein nachhaltiges Gewerbegebiet ein. Ein abwechslungsreiches Programm zeigte den Teilnehmenden, wie vielseitig sich die Netzwerkpartner bei „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ engagieren. Das Netzwerk stärkt dieses Engagement innerhalb des Projektes und darüber hinaus.

Dass es sich hier um keine 0815-Pressekonferenz handeln würde, war den Teilnehmenden spätestens beim Blick ins Programm klar. Wie oft besucht man bei einem Go-Live-Event einer Webseite schon ein Bienenhotel? Aber so vielseitig sich die Unternehmen bei „Gewerbegebiete im Wandel“ in Großhülsberg für mehr Nachhaltigkeit stark machen, so abwechslungsreich hatte die Stadt Remscheid auch die Pressekonferenz zum offiziellen Start des Unternehmensnetzwerkes gestaltet. Denn in dem Remscheider Gewerbegebiet setzen sich sehr viele der dort ansässigen Unternehmen für Nachhaltigkeit ein.

„Das Netzwerk ist der Motor für die weitere nachhaltige Entwicklung in Großhülsberg“

Der Zusammenschluss zum Unternehmensnetzwerk für ein nachhaltiges Gewerbegebiet ist in Deutschland eine Besonderheit. Susanne Smolka von der Stadt Remscheid erklärt: „Dass sich 25 Unternehmen in einem Gewerbegebiet zu einem Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit zusammenschließen, ist alles andere als selbstverständlich. Das Unternehmensnetzwerk ist ein Meilenstein für unser Projekt.“

Sie sieht das Netzwerk als nächsten logischen Schritt, um das Engagement im Gewerbegebiet über das Ende von „Grün statt Grau“ hinaus weiter zu verstetigen. „Ohne die Zusammenarbeit mit der Unternehmerschaft können wir eine langfristige nachhaltige Entwicklung nicht fördern. Das Netzwerk ist der Motor für die weitere nachhaltige Entwicklung in Großhülsberg – innerhalb des Projektes und auch über Projektende hinaus.“

Vielseitiges Programm zeigt unterschiedliches Engagement der Unternehmen

Dieses besondere Engagement für Nachhaltigkeit im Gewerbegebiet zeigte sich im Programm der Veranstaltung. Los ging es an dem sonnigen Oktobertag mit einer Vorstellung der Webseite www.grosshuelsberg.net. Danach veranschaulichte Sandra Sieber von „Grün statt Grau“ das Potenzial, welches eine Begrünung für das Gebiet hat. Ihre Botschaft war klar: Die Begrünung, die durch „Gewerbegebiete im Wandel“ angestoßen wird, senkt die Temperaturen auf Dächern und Fassaden in Großhülsberg deutlich – gerade bei den Rekordtemperaturen diesen Sommer.

Anschließend ging es zum praktischen Teil der Veranstaltung über. Die Teilnehmenden besuchten Insektenhotels bei dem lokalen Unternehmer Somborn. Danach setzten sie den ersten Spatenstich für einen Gemeinschaftsgarten, welcher allen Anwohnenden, Unternehmen und Betrieben vor Ort zur Verfügung stehen wird. Zum Schluss klang die Veranstaltung dann noch bei einer gemeinsamen Fahrradtour aus.

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Großhülsberg nimmt als eines von drei Gewerbegebieten an „Grün statt Grau“ teil. Im Projekt arbeitet die Stadt Remscheid die endogenen Potenziale eines nachhaltigen Gewerbegebietes weiter heraus.

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