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Vreden

Vreden gehört mit zu den einwohnerstärksten Städten der VITAL-Region „berkel schlinge“. Der Naturraum Westmünsterland, in dem die Region liegt, weist die typischen Merkmale der Münsterländischen Parklandschaft mit ihrem Wechsel von Wiesen, Äckern, Wäldern, Hecken, Heidelandschaften und Moorgebieten auf. Die Weitläufigkeit und landschaftlich interessante Lage des Gebietes in Grenznähe mit einer überwiegend guten Verkehrsanbindung machen aus der Region „berkel schlinge“ einen attraktiven Wohn und Gewerbestandort.

Als VITAL-Region hat die Stadt Vreden zusätzliche Möglichkeiten, die Entwicklung attraktiver ländlicher Räume zu unterstützen. Darüber hinaus hat die Stadt Vreden erfolgreich am Wettbewerb zur Europäischen Energie- und Klimaschutzkommune (EEA) teilgenommen und steht im aktiven Austausch mit anderen EEA-Kommunen.

Ein aktiver Partner der Stadt ist auch der Förderverein Kulturlandschaft Vreden. Zusammen verwirklichen Verein und Kommune zahlreiche Projekte, um Natur und Stadtentwicklung in Einklang zu bringen – beispielsweise das Anlegen von Blühstreifen auf kommunalen Flächen.

Im Rahmen der nachhaltigen Gewerbegebietsentwicklung möchte die Stadt einen Schwerpunkt auf naturnahe Gestaltung legen und Unternehmen für Dach- und Fassadenbegrünung, Entsiegelung asphaltierter Flächen sowie das Anlegen von Retentionsräumen gewinnen. Erste Gespräche hierzu sind schon geführt. Die politische Beratung soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Kontakt:

Stadt Vreden, Burgstraße 14, 48691 Vreden, Fachabteilung Umwelt und Recht, Ansprechpartnerin Frau Christine Grünewald-Tentrup, Tel. 02564/303128, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lengerich

Die Stadt Lengerich ist das Mittelzentrum im Kreis Steinfurt und hat rund 23.200 Einwohner auf einer Fläche von 90,77 km².Sie liegt direkt zwischen Münster und Osnabrück am Südhang des Teutoburger Waldes.

Traditionell hat die Stadt Lengerich einen ausgewogenen Mix aus Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen – leistungsstarke Betriebe mit einem hohen Qualitätsstandard und hochqualifizierten MitarbeiterInnen kennzeichnen den Wirtschaftsstandort der Stadt. Das Fundament der Beschäftigung bilden die Branchen Maschinenbau, Metallbau, Verpackungsmittel, Pharmazie und Gesundheit. Etwa die Hälfte der rund 9.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind im produzierenden Gewerbe tätig.

Gerade die gute verkehrliche Lage – International Airport Münster/Osnabrück, die Autobahnen A1 sowie A30 Kanalanbindung in Ladbergen, Bahn liegen in direkter Nähe – verbunden mit einer sehr guten Infrastruktur, einer mittelstandsfreundlichen Verwaltung sowie einem hohen Wohn- und Freizeitwert machen die Stadt Lengerich als Gewerbestandort interessant. Die großen hiesigen Unternehmen (Windmöller & Hölscher, Bischof + Klein, Dyckerhoff, Wagener) bedienen auch deswegen nicht nur den gesamten europäischen Markt, sondern operieren als „global player“ von Lengerich aus weltweit.

Energie und Klimaschutz sind seit vielen Jahren integraler Bestandteil kommunalen Handelns in der Stadt. So hat sich Lengerich in seiner Vorbildfunktion in kommunalen Netzwerken dem Zertifizierungsprozess European Energy Award und mit einer Vielzahl erfolgreich umgesetzter Projekte und Maßnahmen bereits etabliert. Das im Jahr 2016 erstellte Integrierte Klimaschutzkonzept baut auf diese Klimaschutzarbeit auf und entwickelt diese fortlaufend zielgerichtet weiter, um einen Weg für eine zukunftsfähige Kommune in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auszugestalten und fortzuführen.

Das im Jahr 2017 entwickelte gesamtstädtische Leitbild mit Integriertem Stadtentwicklungskonzept Innenstadt (ISEK) greift ebenfalls den Grundsatz der Nachhaltigkeit auf und priorisiert die nachhaltige Erweiterung von Gewerbegebieten als eine der Maßnahmen des Leitbildes. Neue Gewerbegebiete sollen mit hohen ökologischen Standards entwickelt werden. Dies bedeutet eine Förderung der Energieeffizienz durch den Einsatz regenerativer Energien, eine nachhaltige Mobilität, die Berücksichtigung der Biodiversität durch eine naturnahe Gestaltung und die Wahrung von Trittsteinbiotopen und städtischer Grünzüge bei der Planung.

Kontakt bei der Stadt Lengerich:

Klimaschutzmanagerin Christine Elias, Telefon: 05481-33510, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dr. Heide Heising, Telefon: 05481 – 33506, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Großhülsberg (Remscheid)

Das Gewerbe- und Industriegebiet Großhülsberg wurde in den späten 1960er und in den 1970er Jahren in Nachbarschaft zum seit den 1960er Jahren entstandenen Wohnbereich Hülsberg/Klausen in Remscheid-Lüttringhausen in zwei Abschnitten geplant und sukzessive belegt. Zwischen den genannten Siedlungseinheiten befindet sich mit dem Klausener Bachtal ein fußläufig querbarer Freiraum und Erholungsbereich, welcher im Zuge der Lärmaktionsplanung (Offenlage 2. Stufe) als potenziell ruhiges Gebiet gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz eingestuft wird. Das Ortszentrum Lüttringhausen befindet sich in einer Entfernung von ca. 600 m Luftlinie. Als geplantes, im Norden Remscheids an die Stadt Wuppertal angrenzendes Gewerbegebiet, verkehrsgünstig sehr gut in das Hauptstraßennetz eingebunden und mit einer direkten Anbindung an die Bundesautobahn 1, liegt dies logistisch günstig im Bergischen Städtedreieck zwischen Rheinschiene und Ruhrgebiet. Hieraus resultieren gute Nutzungsbedingungen für die ansässigen Betriebe, so dass langfristige Brachenbildungen oder Problemimmobilien bislang nicht zu verzeichnen sind, sowie ebenso nicht ein beginnender Wertverlust im Quartier. Innerhalb des Gebiets befinden sich vier ÖPNV-Haltepunkte. In einer Distanz ab ca. 400 m Luftlinie liegt es zudem relativ nahe am Bahnhaltepunkt Lüttringhausen. Diese Eigenschaften begünstigen komplementäre Transformationsprozesse als grünes und attraktives Gewerbegebiet mit einer weiter optimierten Umgebungseinbindung. So können bereits vorhandene Grün- und Freiflächen sowie gebietsprägende Flachdächer Gegenstände des Wandels werden.

Christopher Reimann

Lenkerbeck (Marl)

Im Projektgebiet Marl-Lenkerbeck besteht die besondere Situation, dass das mit Ursprüngen aus den 70er-Jahren bestehende Gewerbegebiet sehr heterogen strukturiert ist. Ursprünglich als Gewerbepark geplant, hat das Gebiet seinerzeit versucht die Elemente der münsterländischen Kulturlandschaft zumindest teilweise zu integrieren: Restwaldflächen sowie umfangreiche Baumbestände mit der für das Münsterland typischen Eiche sollten erhalten bleiben.

Dieser Ansatz ist im Laufe der Jahrzehnte durch bauleitplanerische Änderungs- und Ergänzungsverfahren nach und nach aufgeweicht worden, so dass heute in dem Gebiet nur noch Rudimente der Kulturlandschaft vorhanden sind. Gleichwohl stocken noch entsprechende Bestände in dem Gebiet, und in den Randzonen befinden sich noch mehrere Hoflagen, die aber nur noch untergeordnet landwirtschaftlich genutzt werden.

Darüber hinaus ist Wohnbebauung von Süden her in das Gebiet vorgedrungen, ergänzt um betriebsbezogenes Wohnen, das heterogen im Gebiet verteilt ist. Außerdem sind im Süden Standorte für die Nahversorgung vorhanden.

Foto: © Christopher Reimann

Unternehmensbefragung Gewerbepark Lenkerbeck gestartet

Thorsten Becker

Gewerbegebiete Seckbach und Fechenheim-Nord (Stadt Frankfurt)

Die Stadt engagiert sich bereits seit Jahren für die nachhaltige Entwicklung bestehender Gewerbegebiete. Für die Gebiete Seckbach und Fechenheim-Nord wurde bereits ein städtebauliches Entwicklungskonzept erstellt. In einer Machbarkeitsstudie wurde ein Organisationmodell für ein Standort- und Klimaschutzmanagement sowie Handlungsempfehlungen formuliert. Am 17.12.2015 ist von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden, auf dieser Grundlage die Gewerbegebiete nachhaltig zu entwickeln. Insgesamt werden von Seiten der Stadt Mittel in Höhe von 1,3 Mio. Euro für den Zeitraum von fünf Jahren bereitgestellt. Zudem war die Bewerbung beim Forschungsprogramm „ExWoSt – Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten“ erfolgreich. Es soll zur Gründung einer Standortinitiative und der Standortprofilierung beitragen. Mit dem Forschungsprojekt „Grün statt Grau“ kann nun der landschaftsplanerische und nicht zuletzt städtebauliche Aspekt mit Blick auf das Stadtklima handlungsorientiert beleuchtet werden.

Foto: © Thorsten Becker

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