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Iserlohn

Die Stadt Iserlohn ist mit rund 95.000 Einwohnern die größte Stadt des Märkischen Kreises und des Sauerlandes. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Ruhr und beheimatet viele Unternehmen der Metallweiterverarbeitung und des Dienstleistungssektors. Daneben sind führende Betriebe der pharmazeutischen Industrie, der Kunststoffherstellung sowie des Bereiches Entsorgung/Recycling in Iserlohn ansässig.

Das Stadtgebiet erstreckt sich über das Tal der Ruhr im Norden bis zu den Höhen des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge im Süden. Über 200 km Wanderwege sowie zahlreiche lokale Kultur- und Freizeitangebote machen Iserlohn zu einem attraktiven Wohnort. Die relativ großen Waldflächen direkt auf Stadtgebiet haben ihr den Spitznamen „Waldstadt“ eingebracht.

Die Stadt setzt sich auf vielfältige Weise für den Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein. Seit 2012 hat sie ein eigenes integriertes Klimaschutzkonzept zur CO2-Minderung bis ins Jahr 2020. Dieses berücksichtigt Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Energieeffizienz und zur CO2-freien Energieerzeugung durch den Einsatz erneuerbarer Energien und zeigt Wege auf, wie diese Aktivitäten realisiert werden können. Als mehrfache Preisträgerin des European Energy Awards (2009, 2012 und 2016) möchte Iserlohn mit gutem Beispiel vorangehen und sich für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz einsetzen.

Im Rahmen des Projektes „Grün statt Grau“ möchte die Stadt gemeinsam mit der Südwestfälischen Industrie und Handelskammer zu Hagen und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn Nachhaltigkeitspotenziale einzelner Iserlohner Unternehmen erschließen und gezielt Impulse für erste Veränderungen in Richtung Begrünung geben. Vor allem konzentrieren sich die Partner auf die Außengestaltung von Unternehmensflächen. Durch Maßnahmen wie beispielsweise der Anpflanzung von Wiesen und heimischer Baumsorten soll eine „blühende Visitenkarte“ wachsen und gedeihen, die nicht nur heimische Tier-und Pflanzenarten fördert, sondern auch den Unternehmen als Aushängeschild dient und so weitere Akteure von naturnaher Gestaltung überzeugt. Erste Beratungen für eine naturnahge Gestaltung haben bereits im Herbst 2018 stattgefunden.

Kontakt bei der Stadt Iserlohn:

Patricia White

(02371) 217 2946

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Vreden

Vreden gehört mit zu den einwohnerstärksten Städten der VITAL-Region „berkel schlinge“. Der Naturraum Westmünsterland, in dem die Region liegt, weist die typischen Merkmale der Münsterländischen Parklandschaft mit ihrem Wechsel von Wiesen, Äckern, Wäldern, Hecken, Heidelandschaften und Moorgebieten auf. Die Weitläufigkeit und landschaftlich interessante Lage des Gebietes in Grenznähe mit einer überwiegend guten Verkehrsanbindung machen aus der Region „berkel schlinge“ einen attraktiven Wohn und Gewerbestandort.

Als VITAL-Region hat die Stadt Vreden zusätzliche Möglichkeiten, die Entwicklung attraktiver ländlicher Räume zu unterstützen. Darüber hinaus hat die Stadt Vreden erfolgreich am Wettbewerb zur Europäischen Energie- und Klimaschutzkommune (EEA) teilgenommen und steht im aktiven Austausch mit anderen EEA-Kommunen.

Ein aktiver Partner der Stadt ist auch der Förderverein Kulturlandschaft Vreden. Zusammen verwirklichen Verein und Kommune zahlreiche Projekte, um Natur und Stadtentwicklung in Einklang zu bringen – beispielsweise das Anlegen von Blühstreifen auf kommunalen Flächen.

Im Rahmen der nachhaltigen Gewerbegebietsentwicklung möchte die Stadt einen Schwerpunkt auf naturnahe Gestaltung legen und Unternehmen für Dach- und Fassadenbegrünung, Entsiegelung asphaltierter Flächen sowie das Anlegen von Retentionsräumen gewinnen. Erste Gespräche hierzu sind schon geführt. Die politische Beratung soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Kontakt bei der Stadt Vreden:

Christine Grünewald-Tentrup

(02564) 303128

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Transfer in weitere Städte

Der im Projekt entwickelte Baukasten bezieht sich sowohl auf Potenziale für Maßnahmen als auch auf Empfehlungen zur Vernetzung, die aus Netzwerkanalyse und Praxis heraus entwickelt werden. Dieser Baukasten soll nicht nur den Modellkommunen dienen und in den Pilotgebieten zum Einsatz kommen, sondern ist so ausgerichtet, dass er auch anderen Akteuren nutzen kann.

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Lengerich

Die Stadt Lengerich ist das Mittelzentrum im Kreis Steinfurt und hat rund 23.200 Einwohner auf einer Fläche von 90,77 km².Sie liegt direkt zwischen Münster und Osnabrück am Südhang des Teutoburger Waldes.

Traditionell hat die Stadt Lengerich einen ausgewogenen Mix aus Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen – leistungsstarke Betriebe mit einem hohen Qualitätsstandard und hochqualifizierten MitarbeiterInnen kennzeichnen den Wirtschaftsstandort der Stadt. Das Fundament der Beschäftigung bilden die Branchen Maschinenbau, Metallbau, Verpackungsmittel, Pharmazie und Gesundheit. Etwa die Hälfte der rund 9.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind im produzierenden Gewerbe tätig.

Gerade die gute verkehrliche Lage – International Airport Münster/Osnabrück, die Autobahnen A1 sowie A30 Kanalanbindung in Ladbergen, Bahn liegen in direkter Nähe – verbunden mit einer sehr guten Infrastruktur, einer mittelstandsfreundlichen Verwaltung sowie einem hohen Wohn- und Freizeitwert machen die Stadt Lengerich als Gewerbestandort interessant. Die großen hiesigen Unternehmen (Windmöller & Hölscher, Bischof + Klein, Dyckerhoff, Wagener) bedienen auch deswegen nicht nur den gesamten europäischen Markt, sondern operieren als „global player“ von Lengerich aus weltweit.

Energie und Klimaschutz sind seit vielen Jahren integraler Bestandteil kommunalen Handelns in der Stadt. So hat sich Lengerich in seiner Vorbildfunktion in kommunalen Netzwerken dem Zertifizierungsprozess European Energy Award und mit einer Vielzahl erfolgreich umgesetzter Projekte und Maßnahmen bereits etabliert. Das im Jahr 2016 erstellte Integrierte Klimaschutzkonzept baut auf diese Klimaschutzarbeit auf und entwickelt diese fortlaufend zielgerichtet weiter, um einen Weg für eine zukunftsfähige Kommune in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auszugestalten und fortzuführen.

Das im Jahr 2017 entwickelte gesamtstädtische Leitbild mit Integriertem Stadtentwicklungskonzept Innenstadt (ISEK) greift ebenfalls den Grundsatz der Nachhaltigkeit auf und priorisiert die nachhaltige Erweiterung von Gewerbegebieten als eine der Maßnahmen des Leitbildes. Neue Gewerbegebiete sollen mit hohen ökologischen Standards entwickelt werden. Dies bedeutet eine Förderung der Energieeffizienz durch den Einsatz regenerativer Energien, eine nachhaltige Mobilität, die Berücksichtigung der Biodiversität durch eine naturnahe Gestaltung und die Wahrung von Trittsteinbiotopen und städtischer Grünzüge bei der Planung.

Kontakt bei der Stadt Lengerich:

Christine Elias

(05481) 33510

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Dr. Heide Heising

(05481) 33506

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Foto: © Christopher Reimann

Lenkerbeck (Marl)

Im Projektgebiet Marl-Lenkerbeck besteht die besondere Situation, dass das mit Ursprüngen aus den 70er-Jahren bestehende Gewerbegebiet sehr heterogen strukturiert ist. Ursprünglich als Gewerbepark geplant, hat das Gebiet seinerzeit versucht die Elemente der münsterländischen Kulturlandschaft zumindest teilweise zu integrieren: Restwaldflächen sowie umfangreiche Baumbestände mit der für das Münsterland typischen Eiche sollten erhalten bleiben.

Dieser Ansatz ist im Laufe der Jahrzehnte durch bauleitplanerische Änderungs- und Ergänzungsverfahren nach und nach aufgeweicht worden, so dass heute in dem Gebiet nur noch Rudimente der Kulturlandschaft vorhanden sind. Gleichwohl stocken noch entsprechende Bestände in dem Gebiet, und in den Randzonen befinden sich noch mehrere Hoflagen, die aber nur noch untergeordnet landwirtschaftlich genutzt werden.

Darüber hinaus ist Wohnbebauung von Süden her in das Gebiet vorgedrungen, ergänzt um betriebsbezogenes Wohnen, das heterogen im Gebiet verteilt ist. Außerdem sind im Süden Standorte für die Nahversorgung vorhanden.

 

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