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Foto: © Walter Schmidt

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Waldbröl

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises möchte die Marktstadt Waldbröl ihren Industrie- und Gewerbepark nachhaltig und zukunftsweisend gestalten.

Gewerbegebiete prägen das Gesamtbild einer Stadt in erheblichem Maße. Sie können Anziehungspunkt für Unternehmen und neue Mitarbeiter*innen sein. Eine klimaangepasste und grüne Gestaltung ist zukunftsweisend und bietet eine langfristige Perspektive. Das Projekt „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ bietet die ideale Gelegenheit von den Erkenntnissen der Wissenschaft und den Erfahrungen anderer Kommunen und Beratungseinrichtungen zu profitieren.

Die Marktstadt Waldbröl liegt als Zentrum des südlichen Oberbergischen Landes in waldreicher Mittelgebirgslage. Seit 1966 wurde und wird der Gewerbe- und Industriepark Waldbröl erschlossen und verfügt über rund 129,5 ha Gewerbefläche. Bringt man die nicht überbaubaren Flächen in Abzug stehen rund 77 ha erschlossene Gewerbe- und Industriefläche zur Verfügung, auf der sich national und international erfolgreiche Unternehmen angesiedelt haben.

Die ansässigen, oft inhabergeführten Unternehmen sind mit dem Standort Waldbröl eng verbunden und zum großen Teil in den Feldern Industrie, Handwerk und Dienstleistung tätig. Der Wirtschaftsstandort Waldbröl beherbergt überwiegend immer schon in Waldbröl ansässige Firmen, die aufgrund von enger Dorflagen oder keiner Erweiterungsmöglichkeiten in den Gewerbepark umgezogen sind. Die Unternehmensstruktur ist geprägt von klein- und mittelständischen Unternehmen.

Im Gebiet gibt es einen guten Zusammenhalt der Unternehmen untereinander mit einem Gewerbe- und Industrieverein, in dem annähernd 100 Firmen Mitglied sind. Die Treffen des Vereins finden 4x jährlich statt und bieten eine Plattform zum Informieren und für den Austausch untereinander. Sie stoßen auf sehr positive Resonanz und finden mit 80-120 Teilnehmenden statt. Sehr positiv ist auch, dass vor einigen Jahren ein überbetriebliches Gesundheitsmanagement angestoßen wurde, dass dauerhaft von einigen Unternehmen genutzt wird.

Im Gewerbe- und Industriepark gibt es zahlreiche Unternehmen, die sich darüber hinaus eigeninitiativ für ein gesundes und attraktives Umfeld engagieren, sei es durch den Kauf und die Grüngestaltung von Ausgleichflächen oder durch die Anlage attraktiver Blühflächen mit Rhododendren etc.

Derzeit ist der sogenannte VI. Bauabschnitt in Planung (nördlich vom Hof Langenbach Richtung Wilkenroth), der weitere ca. 30 ha reine Industrieflächen vorsieht. Diese verfügbaren GI-Flächen werden zu Neuansiedlungen und neuen Arbeitsplätzen führen. Mit einem Baubeginn ist in absehbarer Zeit zu rechnen.

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