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Vision

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln, um bestehende Gewerbegebiete im Sinne der Nachhaltigkeit aufzuwerten.

Der technologische und ökonomische Strukturwandel, ökologische und soziale Nachhaltigkeitserfordernisse und demographische Veränderungen gehören zu den Einflussfaktoren, die veränderte und neue Standortanforderungen von Unternehmen mit sich bringen. Eine wichtige Zukunftsaufgabe der Stadtentwicklung besteht darin, Gewerbegebiete bei den Herausforderungen der Zukunft zu unterstützen. 

Insbesondere verfügen ältere, gut etablierte Gewerbegebiete über zukunftssichernde Potenziale, die es zu entdecken und zu entwickeln gilt. 

Um konkret die Möglichkeiten einer Erneuerung und nachhaltigen Entwicklung von bestehenden Gewerbegebieten zu untersuchen und geeignete Konzepte zu entwickeln, wurden bundesweit drei Modellgebiete ausgewählt: Die Gewerbegebiete

  • Großhülsberg in Remscheid
  • Lenkerbeck in Marl und
  • Seckbach/Frechenheim-Nord in Frankfurt

Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Forschungsvorhabens wird untersucht, welche Wünsche und Anregungen die Akteure in den Gewerbegebieten der drei Städte für die weitere Entwicklung ihres Standortes haben. Dies kann sich auf unterschiedliche Themenfelder beziehen, wie infrastrukturelle Maßnahmen, energetische Gebäudesanierung, ökologische und soziale Aspekte. Für die Modellgebiete werden dann auf der Basis von Netzwerk- und Bestandsanalysen und vorhandener Planungen die wesentlichen Handlungsfelder ermittelt. Unter Einsatz der Szenariotechnik und mittels städtebaulicher und freiraumplanerischer Testentwürfe lassen sich die möglichen Entwicklungen im Gewerbegebiet anschaulich darstellen. 

Zudem werden Pionierunternehmen in den Gebieten ermittelt, die über Beratung und Unterstützung bei der Planung einige der ermittelten Maßnahmen schon während der Projektlaufzeit umsetzen können.

Im Rahmen des Projektes werden lokale und überregionale Veranstaltungen stattfinden, die dem Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen, Stadtverwaltung und Bürger sowie der Information und Übermittlung von Untersuchungsergebnissen dienen. Daneben sind zielgruppenspezifischen Publikationen geplant, die zur externen Wissenschaftskommunikation beitragen.

Verbundskoordination

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Förderer