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Neue Förderrunde des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ gestartet

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat am 1. April 2026 die fünfte Förderrunde des Bundesprogramms Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel gestartet. Mit einem Fördervolumen von insgesamt 80 Millionen Euro richtet sich der Aufruf an Städte und Gemeinden in ganz Deutschland, die ihre Quartiere – darunter auch Gewerbe- und Industriegebiete – widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels machen möchten. Projektvorschläge können bis zum 30. Juni 2026 eingereicht werden.

Im Mittelpunkt des Programms steht der Ausbau der blau-grünen Infrastruktur: Maßnahmen, die Wasser- und Grünstrukturen stärken, Freiräume aufwerten und die Aufenthaltsqualität verbessern. Gefördert werden sowohl bauliche und vegetabile Investitionen als auch vorbereitende und begleitende Planungsleistungen. Ziel ist es, Grün- und Freiräume in urbanen wie ländlichen Räumen zu sichern, zu entwickeln und multifunktional nutzbar zu machen – ein Ansatz, der auch für die Transformation von Gewerbegebieten große Chancen bietet.

Die Einreichung der Projekte erfolgt digital über das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), das die Programmdurchführung verantwortet. Die Auswahl der Förderprojekte trifft anschließend der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Weitere Informationen zum Förderaufruf sowie die vollständigen Unterlagen stehen unter Projektaufruf_KlimaRäume_2026 zur Verfügung

Schriftliche Anfragen können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden, telefonische Auskünfte sind montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr unter 030 18401 1777 erhältlich.

Klimaanalyse NRW 2026 veröffentlicht: Neue Datengrundlage für klimaresiliente Gewerbegebiete

Die neue Klimaanalyse NRW 2026 ist ab sofort im Klimaatlas NRW verfügbar und bietet Kommunen, Planungsbehörden sowie Klimaanpassungsmanagerinnen und -managern eine deutlich verbesserte Grundlage für strategische Entscheidungen. Mit einer räumlichen Auflösung von 25 m x 25 m ermöglicht die Analyse eine präzise Bewertung lokaler Klimarisiken, die auch für die Transformation von Gewerbe- und Industriegebieten von zentraler Bedeutung ist.

Ein besonderes Highlight ist die neue Betroffenheitsanalyse. Sie zeigt erstmals, wo besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen – etwa ältere Menschen oder Kleinkinder – von Hitzebelastung betroffen sind. Dadurch werden Mehrfachbelastungen sichtbar und Prioritäten für Klimaanpassungsmaßnahmen lassen sich gezielter setzen. Für Kommunen, die Gewerbegebiete klimaresilient weiterentwickeln möchten, liefert dies wertvolle Hinweise zu notwendigen Schutz- und Gestaltungsmaßnahmen.

Das Kartenwerk umfasst unter anderem:

  • eine Klimatopkarte,
  • Klimaanalysekarten für Tag und Nacht,
  • eine Planungshinweiskarte,
  • eine Karte regionaler Klimafunktionen,
  • sowie Karten zur Betroffenheit gefährdeter Bevölkerungsgruppen.

Die Klimaanalyse NRW 2026 stellt ein zentrales Werkzeug dar, um klimaangepasste Entwicklungsstrategien datenbasiert zu planen – von Hitzeschutz über Entsiegelung bis hin zur Stärkung blau-grüner Infrastrukturen.

Hier finden Sie weitere Informationen...

Neuer Digitaler Klimaatlas Region Stuttgart veröffentlicht

Der neue Klimaatlas Stuttgart liefert Daten und Szenarien zum Klimawandel. Extreme Wetterereignisse, die Bevölkerung, Wirtschaft und Infrastrukturen belasten, nehmen zu. Für Stadt- und Regionalplaner ist es daher wichtig, die Folgen des Klimawandels bei Planungen zu berücksichtigen und sich durch geeignete Maßnahmen an das sich wandelnde Klima anzupassen. Darin werden sie jetzt vom neuen „Digitalen Klimaatlas Region Stuttgart“ unterstützt.

Hier finden sich aktualisierte Daten über Hitze, Starkregen oder Fließgeschwindigkeit ebenso wie Informationen über soziale Vulnerabilität oder Auswertungen von Schadenspotenzialen. Der Atlas zeigt auch, inwiefern etwa kritische Infrastruktur wie Feuerwehr, Krankenhäuser oder Stromversorgung in Bereichen liegt, die von Starkregen bedroht sind, oder für welche wirtschaftlichen Standorte Schutzmaßnahmen sinnvoll wären. Hinzu kommt die Bewertung von Ökosystemleistungen eines durchgrünten Stadtquartiers gegenüber einer „grauen“ Planung. Auch regionalwirtschaftliche Effekte auf Beschäftigung und Wertschöpfung wurden erforscht.

Sonderveranstaltung "Nachhaltige Mobilitätskonzepte in Gewerbegebieten"

Neue Bahnstadt Opladen © WILA Bonn

Im Rahmen unseres Netzwerks „Gewerbegebiete im Wandel“ laden wir Sie herzlich zur Sonderveranstaltung rund um nachhaltige Mobilitätslösungen in Gewerbegebieten ein. Die digitale Veranstaltung richtet sich an kommunale Akteur*innen und alle, die sich für zukunftsorientierte Mobilitätsstrategien in Bestandsgebieten und bei Neuplanungen interessieren.
Die Veranstaltung findet am 5.8.2025 von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr online statt. Wir bitten um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie erhalten dann umgehend den ZOOM-Link zur Veranstaltung.
Was erwartet Sie?                                                                                                                                                                                                                                        Praxisnahe Einblicke in betriebliche Mobilitätskonzepte, Kommunale Ansätze zur Mobilitätsberatung und Konzeptentwicklung. Im Anschluss bleibt noch Raum für Diskussion, Austausch und Ihre Fragen.
Mit dabei:
• Timo Resch vom Zukunftsnetz Mobilität NRW mit Beispielen für kooperatives betriebliches Mobilitätsmanagement
• Sarah Prinz vom Mobilitätsmanagement-Team der Stadt Aachen stellt kommunale Ansätze zu Mobilitätsberatungen und Konzepen vor
Ablauf der Veranstaltung :
• 1. Einführung
• 2. Ansätze f. Betriebl. Mobilitätsmanagement, Timo Resch vom Zukunftsnetz Mobilität NRW
• 3. Kommunale Praxis, Sarah Prinz, Mobilitätsmanagerin der Stadt Aachen
• 4. Diskussion, Fragen zum Vortrag und Ausklang

Kick-off des Projektes Natur Urban im Rahmen der Fachtagung

Kick-off Natur Urban; Bildrechte © WILA Bonn

Am 8. April 2025 fand im Probierwerk Leverkusen die Fachtagung „Impulse für klimaangepasste Gewerbegebiete von lokal bis regional“ statt zu der das Netzwerk“Gewerbegebiete im Wandel“ eingeladen hatte. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und zunehmender Flächenknappheit widmete sich die Veranstaltung der dringenden Notwendigkeit, lokale und regionale Strategien für klimaangepasste und multifunktionale Gewerbegebiete zu entwickeln.

Der Vormittag startete mit Experten Fachimpulsen, die den rund 40 Teilnehmer*innen aus Kommunen des ganzen Bundesgebietes innovative Lösungsansätze für nachhaltige Gewerbegebiete näherbrachten. Drei parallele Workshops gaben Raum für die Diskussion von Erfolgsfaktoren, regionalen Ansätzen und multifunktionalen Konzepten. Die Exkursion zur Neuen Bahnstadt Opladen, zeigte den Teilnehmenden anschaulich, wie multifunktionale und nachhaltige Ansätze erfolgreich umgesetzt werden können und bot zugleich Raum für das Netzwerken.

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Neue Förderung für Klimaanpassung in Kommunen

Kommunen müssen sich frühzeitig auf die Klimaveränderungen vorbereiten, um die Bevölkerung vor Schaden zu bewahren. Deshalb startet das Bundesumweltministerium einen neuen Förderaufruf für Klimaanpassungsprojekte. Städte und Gemeinden können bis zum 15. August 2025 Fördermittel für Konzepte zum Natürlichen Klimaschutz beantragen. Bis zu 90 Prozent der Finanzierungskosten für die Erarbeitung von Konzepten zur Klimaanpassung und für naturbasierte Lösungen durch Klimaanpassungsmanagerinnen und -manager werden bezuschusst. Ziel ist es, Konzepte und Maßnahmen zur Klimaanpassung zu entwickeln, die die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie aufgreifen und so einen besonderen Mehrwert für Menschen und Umwelt vor Ort schaffen.

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Jetzt für das Label „Stadtgrün naturnah“ bewerben!

Die Kommbio – die Kommunen für biologische Vielfalt in Radolfzell – vergeben für das Jahr 2026 „StadtGrün naturnah – Das Label für mehr Natur in der Stadt“. Kommbio ist ein Zusammenschluss von Städten, Gemeinden und Landkreisen, der sich für artenreiche Naturräume im Siedungsbereich und in der freien Landschaft einsetzt.

Die Kommbio unterstützen Kommunen bei der Umsetzung eines ökologischen Grünflächenmanagements, bei der Förderung einer nachhaltigen Landbewirtschaftung, bei der Klimaanpassung, bei der Lebensqualität im urbanen Raum oder auch bei der Öffentlichkeitsarbeit.

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Fachtagung "Impulse für Klimaangepasste Gewerbegebiete von lokal bis regional“

© Mitsubishi Electric Europe B.V.

Lösungsansätze und Strategien für klimaangepasste, multifunktionale Gewerbegebiete - Vor dem Hintergrund von Klimawandel und Flächenknappheit werden regionale und lokale Strategien für Klimaanpassung und Multifunktionalität in Gewerbegebieten immer notwendiger:

8. April 2025
Probierwerk Leverkusen
Stauffenbergstraße 14-20

51379 Leverkusen

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Praxisleitfaden Kommunen Hessen

Das hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum hat einen Praxisleitfaden  zum Thema „Nachhaltige Gewerbegebiete“ herausgegeben, die von der Hessen Agentur mbH erarbeitet wurde. Sie kann kostenlos heruntergeladen werden.

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Nachhaltige Logistik in der Region Osnabrück-Steinfurt

Am 7. November 2024 fand die Abschlussveranstaltung des überregionalen Verbundprojekts Logist.Plus in Osnabrück statt. Rund 70 Gäste aus Politik, Verwaltung der Pilotregionen Stadt Osnabrück, Landkreis Osnabrück und Kreis Steinfurt kamen zur halbtägigen Veranstaltung, die bei der Firma Hellmann Worldwide Logistics in Osnabrück ausgerichtet wurde. Die Abschlusskonferenz bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in Vorträgen, Plenumsdiskussionen und Posterrundgängen über die Ergebnisse des Projektes zu informieren.

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