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Foto: WILA Bonn

Eine blühende Visitenkarte für Iserlohn

Erste Informationsveranstaltung in der Transfergemeinde Iserlohn für Unternehmen zu naturnaher Gestaltung von Unternehmensflächen

Auftaktveranstaltung in Iserlohn: Am 03. September lud die Stadt Iserlohn gemeinsam mit der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbh Unternehmen aus Iserlohn dazu ein, sich mit den Vertreterinnen des Projektes "Grün statt grau" darüber auszutauschen, wie sie ihre Firmengelände naturnah gestalten können.

Dr. Anke Valentin vom WILA und Meike Rohkemper vom Global Nature Fund erklärten den Teilnehmenden, wie sie auch mit kleinen Maßnahmen wie der Pflanzung heimischer Baumsorten bereits etwas für die Natur tun können – und dabei auch selbst profitieren. Denn grünere Arbeitsplätze mit beispielsweise naturnahen Aufenthaltsorten für die Belegschaft ermöglichen nicht nur Lebensräume für Tierarten wie Bienen und Schmetterlinge, sondern erhöhen auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und stärken ihre Bindung an den Arbeitgeber. Somit sind die Interessen der Wirtschaft und die der Umwelt eben nicht gegensätzlich, sondern beide Seiten können von einer Zusammenarbeit profitieren, wie die Gastgeber betonten.

Sehr ähnlich sah das auch die Aloys F. Dornbracht GmbH. Das Familienunternehmen, welches seine Räumlichkeiten der Stadt für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte, hatte am Morgen bereits einen ersten Beratungstermin wahrgenommen. Hierbei ging es darum, Möglichkeiten für die Umgestaltung des Eingangsbereiches des Unternehmens im Sinne der Nachhaltigkeit zu eruieren.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung tauschten sich die Teilnehmenden noch mit Dr. Valentin und Frau Rohkemper über mögliche nächste Schritte für ihre Unternehmen aus.

Beim Projekt „Grün statt Grau“ geht es darum, Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln um bestehende Gewerbegebiete im Sinne der Nachhaltigkeit aufzuwerten. Neben den drei Pilotstandorten Frankfurt, Marl und Remscheid nehmen drei weitere sogenannte Transferstädte am Projekt teil. Die Stadt lserlohn ist eine hiervon.

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