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Tipps und Erfahrungen

Hier finden Sie eine ausgewählte Sammlung an Tipps und Erfahrungen, die die Projekt-Kommunen und Unternehmen in den letzen Jahren im Projekt gemacht haben.

Foto: © Mitsubishi Electric Europe B.V.

Foto: © Mitsubishi Electric Europe B.V.

Mitsubishi Electric Europe B.V.

Maßnahme: Schaffung von Regenrückhalteräumen
Kommune: Ratingen

Erholungsraum für die Belegschaft – und die Natur

Auf dem Außengelände seiner deutschen Niederlassung in Ratingen hat Mitsubishi Electric einen vielfältigen Naturraum mit Wasserlauf geschaffen, der als Aufenthalts- und Erholungsraum für die Mitarbeiter gedacht ist. Brücken laden zum Überqueren des mäandernden Wasserlaufs ein, der von Staudenbeeten und Obstbäumen umgeben, Rast und Ausgleich zum Arbeitsalltag bietet. Durch die naturnahe Gestaltung des Regenrückhaltesystems können gleich mehrere Ziele verfolgt werden. Neben der Steigerung der Attraktivität und Biodiversität des Ortes wird die Versickerung und Speicherung von Niederschlagswasser ermöglicht.

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Foto: © Projektgesellschaft Westfalen mbH

Foto: © Projektgesellschaft Westfalen mbH

Gewerbezentrum Lohnhalle / Zeche Westfalen

Maßnahme: Gemeinsame Nutzung von Flächen
Kommune: Ahlen

Mehr Gemeinschaft und weniger versiegelte Flächen

Die Zeche Westfalen diente bis zum Jahr 2.000 der Steinkohleförderung. Seit 2004 haben sich unter der Leitung der Projektgesellschaft Westfalen mbH verschiedene Betriebe wie aus dem Bereich Sanitär- und Elektrotechnik, sowie Firmen der Kommunikations- und Digitalisierungsbranche und Arbeitssicherheit auf dem Zechengelände angesiedelt. Das Gebäude der ehemaligen Lohnhalle wird gemeinsam als Gewerbezentrum genutzt. Auf rund 550 m² bietet es Platz für Veranstaltungen bis zu 400 Personen. Das angrenzende Bistro Ansprechbar (40 qm) und der Gastraum Schichtwechsel (80 qm) steht allen Betrieben durch die Gastronomie cook&chill bedarfsorientiert als gemeinsamer Pausenraum zur Verfügung.

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Foto: © Adolf Stecher

Foto: © Adolf Stecher

Kneissler Brüniertechnik GmbH

Maßnahme: Eingrünung der Grundstücksgrenze
Kommune: Deggenhausertal

Mehr Lebensraum für Vögel

Die Firma Kneissler Brüniertechnik GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen für chemische Oberflächenbehandlung und technische Serviceleistungen in Deggenhausertal in Baden-Württemberg.

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Foto: © Sebastian Schiegl

Foto: © Sebastian Schiegl

IRS Systementwicklung GmbH

Maßnahme: Offenhalten wenig frequentierter Flächen
Kommune: Brennberg

Besseres Regenwassermanagement durch unversiegelte Flächen

Das Ingenieurbüro entwickelt und fertigt vorrangig Testsysteme als Hard- und Softwarelösungen, die beim Testen von Prototypen zum Einsatz kommen, aber auch beim End-of-Line-Testing oder für Lebensdauer-Tests. Seit der Unternehmensgründung vor rund dreißig Jahren wurden die Gebäude zunehmend erweitert und dabei auf eine naturnahe Umfeldgestaltung geachtet.

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Foto: © H. Boisserée

Foto: © H. Boisserée

Coronex Electronic GmbH

Maßnahme: Flächensparendes Bauen
Kommune: Ratingen

Weniger Versiegelung dank flächensparendem Bauen

Die Firma Coronex Electronic GmbH ist ein führender Fertigungsdienstleister für elektronische Baugruppen und Produkte. Das Unternehmen liefert Lösungen an Kunden  in den Bereichen Telekommunikation, Bergbau sowie Mess- und Automatisierungstechnik. Nicht nur innerhalb seiner Produktion legt die Konzernleitung Wert auf nachhaltige Lösungen. Auch bei der Konzeption des Firmenstandorts wurde mit der bestmöglichen Ausnutzung der Flächen eine nachhaltige Lösung gewählt. Daher wurde unter dem Gebäude eine einstöckige Tiefgarage gebaut. Dadurch konnte auf große Flächen für Parkplätze verzichtet werden.

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Foto: © Spaleck

Foto: © Spaleck

Spaleck GmbH & Co. KG

Maßnahme: Anpflanzung heimischer Baum- und Straucharten
Kommune: Bocholt
Umsetzung: Gefördert im Rahmen des kommunalen Förderprogramms Business & Biodiversität der Stadt Bocholt

Vorhandene Grünflächen aufwerten mit heimischen Bäumen und Sträuchern

Mit über 275 Beschäftigten ist die Spaleck GmbH & Co. KG eine der ersten internationalen Adressen für Förder- und Separiertechnik, die beispielsweise in Anlagen zur Rückgewinnung von Wertstoffen zum Einsatz kommen. Nachhaltigkeit wird hier großgeschrieben. So ist es beispielsweise ein erklärtes Ziel des Unternehmens, bis 2030 zu CO2-neutral zu produzieren.

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Foto: © WILA Bonn

Foto: © WILA Bonn

Rögels GmbH & Co. KG

Maßnahme: Anpflanzen von Laubbäumen
Kommune: Remscheid | Großhülsberg
Umsetzung im Rahmen von: Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel

Baumpflanzungen als Teil einer Gesamtstrategie

Die Immobilienverwaltung Rögels setzt innerhalb von „Grün statt Grau“ strukturierte Begrünungs-maßnahmen um, die zu einem besseren Mikroklima beitragen. 2018 pflanzte Rögels insgesamt 14 Laubbäume heimischer Baumsorten in Lücken im wuchernden Cotoneaster an. Diese werten jetzt nicht nur das Gelände entlang der Zufahrtsstraße optisch auf.

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Foto: © Heike Wegener / WILA Bonn

Foto: © Heike Wegener / WILA Bonn

Wodarczak Design & Druck

Maßnahmen: Außerschulischer Lernstandort
Kommune: Marl | Lenkerbeck
Umsetzung im Rahmen von: Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel

Mit außerschulischem Lernstandort Pflanzen kennenlernen – für den Klimawandel und die biologische Vielfalt

Der Fachbetrieb bietet seit 1971 Dienstleistungen im Bereich Printmedien an. Zur Anpassung an den Klimawandel engagiert sich das Unternehmen im Gewerbegebiet umfassend: Im Jahr 2016 rief Marianne Wodarczak einen außerschulischen Lernstandort ins Leben. Dort lernen Kinder auch einiges über das Klima: z. B. durch Temperaturmessungen und der Anpflanzung von Bäumen.

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Foto: © Sandra Sieber

Foto: © Sandra Sieber

Somborn GmbH – Gabelstapler + Ersatzteile

Maßnahmen: Pflanzung heimischer Laubbäume zur Aufwertung bestehender Grünflächen (mit kommunalen Mitteln, Baumschutzsatzung), Anlage einer bergischen Wildblumenwiese und Anpassung der Mahd
Kommune: Remscheid | Großhülsberg
Umsetzung im Rahmen von: Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel

Viel Platz für Bienen und Blumen!

Das Gelände der Firma Somborn Gabelstapler + Ersatzteile befindet sich am Rande des Gewerbe- und Industriegebiet Großhülsberg. Hier gibt es einige Anbindungen an die angren­zende Wohnbebauung und einige größere Wäldchen. Im Zuge eines und Neu-/Erweiterungsbaus hat das Unternehmen grö­ßere Bereiche nach naturnahen Kriterien neugestaltet und fördert durch angepasstes Management die ökologischen Funktionen. Die Firma will Besucherinnen und Besuchern sowie der Kundschaft damit auch das Engagement für Nachhaltigkeit im Kerngeschäft zeigen.

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Foto: © Pressestelle Stadt Marl

Mitarbeiter*innen gestalten das Firmengelände um, Foto: © Pressestelle Stadt Marl

BAUM Zerspanungstechnik e. K.

Maßnahmen: Pflanzung heimischer Laubbäume, Anlage von Staudenbeeten mit heimischen Pflanzen, Pflanzkästen mit heimischen Stauden, Ökologische Aufwertung der Retentionsmulde, Anlage eines Naschgarten mit Kräutern und Obstgehölzen, Begrünung der Zäune, Schotterrasen (2. Umsetzungsphase), Fassadenbegrünung (2. Umsetzungsphase)
Kommune: Marl | Lenkerbeck
Umsetzung im Rahmen von: Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel

35.000 neue Mitarbeiterinnen durch Naturgartenplanung

Im nachhaltig- und zukunftsorientierten Leitbild des Familien­unternehmens BAUM Zerspanungstechnik e. K. im Gewerbe­park Lenkerbeck sind Mitarbeitende und die Außengestaltung der Unternehmensfläche als Spiegel der Unternehmensphilo­sophie von zentraler Bedeutung.

Weiterlesen: BAUM Zerspanungstechnik e. K.

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